Peenemünde, im Nordwesten der Insel Usedom gelegen, war von 1937 bis 1989 Sperrgebiet:
unter den Nationalsozialisten, dann unter sowjetischer Besatzung und zuletzt zu DDR-Zeiten.
Das Geheimnis von Peenemünde ist in der Zeit vor 1945 zu finden, als dort – den
Kriegszielen untergeordnet – Raketenversuche das Zeitalter der Weltraumfahrt einleiteten.
Das 106 Kilometer lange Schienennetz einer seinerzeit modernen Werkbahn mit S‑Bahn‑
Fahrzeugen verband einst Zinnowitz mit den Standorten der Kriegs- und Raketentechnik
um Peenemünde. Diese Schienenwege – in Teilen noch heute genutzt – sind gleichsam
Wegweiser in die Geschichte.
Der Autor beschreibt ausführlich die Entstehung des Raketenzentrums und der
Luftwaffenerprobungsstelle sowie den Aufbau des Werkbahnnetzes mit seinen Fahrzeugen,
Zerstörung, Demontagen und Nachkriegsverbleib. Der Anhang gibt einen Überblick über die
in Peenemünde erprobten Waffen.
Bernd Kuhlmann
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