Die Wurzeln nationaler Konflikte liegen häufig in nationalem Chauvinismus, Rassismus, Ethnozentrismus und im Glauben an religiöse Auserwähltheit begründet.
Ein Bewußtsein der eigenen Kultur ist zwar eine Voraussetzung für einen Dialog der Zivilisationen, aber die eigene Kulturtradition steht bei der unparteiischen Würdigung anderer Zivilisationen oft im Wege.
Alle Menschen müssen lernen, fremde Perspektiven einzunehmen und mögliche Konflikte von der anderen Seite zu betrachten.
Dieses Buch liefert Material zu einer kritischen Standortbestimmung des „Weißen Mannes“.
Aus dem Inhalt:
Vorwort:
Einmal Perspektivenwechsel gefällig?
Diplomatischer Verkehr in Sachen Menschenschädel
Menschen wie wir
Die Suche nach einem gemeinsamen Ethos
Was uns fremde Völker gaben
Das Abendland als Provinz
Demokratie hat in Europa keine lange Tradition
Das gegenseitige Unverständnis der Kulturen
Der fremde Blick auf dieEuropäer
Durchjagende Europanarren
Wir sind doch bessere Menschen!
Nichts versteht sich von selbst
Mit Scham ist das so eine Sache
Ansehen statt Profit
Von allen guten Geistern verlassen
Brief in die Heimat
Kulturrelativismus und
Menschenrechte
Schlussbemerkung
Thomas Ducks