Marianne Sägebrecht und Josef Brustmann singen und sprechen Gedichte und Lieder von Josef von Eichendorff bis Robert Gernhardt.
»Lange lässt sich der Tod aus dem Leben verdrängen. Dann sterben plötzlich Vater und Mutter, ein Neffe ertrinkt mit nur 20 Jahren, und aus ist es mit dem Unendlichkeitsgefühl. Bei allem, was aus Träumen, Fantasien und ›anderen‹ Welten zu uns herüberwinkt, scheint der Tod nur etwas Schlimmes für die Zurückgebliebenen zu sein. Wir, die wir den Verlust spüren, bedürfen des Trostes der Dichter und Sänger.« Josef Brustmann hat für diese CD Gedichte von Josef Freiherr von Eichendorff, Heinrich Heine, Werner Bergengruen, Clemens von Brentano, Rainer Maria Rilke und Georg Trakl, von Johannes Bobrowski, Peter Maiwald und Robert Gernhardt zusammengestellt und sie vertont: Sterbelieder fürs Leben. In Marianne Sägebrecht hat er die ideale Interpretin gefunden. Eine wunderbare Mischung aus Ton und Text, aus Musik und Gesang sind die »Sterbelieder fürs Leben«, anrührend und tröstlich sind sie und ganz und gar dem Hier und Jetzt zugewandt, eben »mitten im Leben«, auch wenn wir »vom Tod umfangen sind«.
Sterbelieder fürs Leben: eine wunderbare Mischung aus großen Texten, Musik und Gesang – anrührend und tröstlich.
Josef Brustmann
Josef Brustmann, geboren 1954, ehemals Mitglied des "Bairisch Diatonischen Jodel-Wahnsinns", ist ein "begnadeter Multiinstrumentalist" (Münchner Merkur) und Kabarettist. Er lebt bei München.
Lieder Josef Brustmann Marianne Sägebrecht
"Hören wir zu, wenn Marianne Sägebrecht Trakl, Hebbel und Werner Bergengruen rezitiert. Und lauschen wir zwischendurch dem Zitherklang, in den Josef Brustmann Schuberts „Leiermann“ taucht. „Sterbelieder“? Ja. „Fürs Leben“? Und wie! Für jede Sekunde, die noch davon bleibt." Die Presse / Spectrum
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"In einer Zeit, in der jeder schön, gesund und leistungsfähig sein will, werden im Angesicht des Todes die Endlichkeit des Daseins und die Flüchtigkeit des Lebens bewusst. Aber diese Lieder und Texte sind – obwohl dem Ende sehr nah – dem Leben zugewandt, geerdet und im Hier und Jetzt verankert." Esslinger Zeitung
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"Diese Sterbelieder, zusammengestellt, vertont, gesungen oder gesprochen von Josef Brustmann und Marianne Sägebrecht, kommen aus einer anderen Welt" Brigitte Neumann, DeutschlandRadio
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