Radikal einsam, radikale Entscheidungen.
Wir leben in der Dauerkrise – Covid, Krieg, Inflation, Klimakrise – direkt live ins Wohnzimmer gestreamt. Kein Wunder, dass kollektive Erschöpfung und lähmende Ohnmacht sich breitmachen.
Eine Generation zwischen Zeitarbeitsverträgen und Zwischenmiete, Performance-Druck und Kontrollverlust, ständiger Erreichbarkeit und Burnout. Während sich die einen in Arbeit, Sport, ungesunde Beziehungen oder Drogen flüchten, radikalisieren sich andere – und rennen blindlings (rechts-)extremen, antifeministischen Gruppierungen, Verschwörungstheoretikern oder egozentrischen Gurus in die Arme.
Nadine Primo macht klar: Es wird Zeit, Brücken zu bauen statt Mauern hochzuziehen. Diskurs statt Shitstorms.
Dieses Buch ist kein Ratgeber, sondern ein Realitätscheck – unbequem, ehrlich, nötig.
Nadine Primo
Nadine Primo hat Internationale Geschichte der Neuzeit in Bonn studiert und lebt derzeit in Berlin. Die 34-Jährige ist selbstständig als freie Autorin, Speaker und Content Creator. Sie publiziert regelmäßig in namhaften Zeitungen und Magazinen wie Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung, stern uvm. Als Aktivistin findet man sie regelmäßig auf der Straße, wo sie sich für soziale Gerechtigkeit und Vielfalt einsetzt. In Podcasts, Radio und TV spricht sie zudem regelmäßig über mentale Gesundheit, queer sein und Konsens. In ihrem ersten Buch „Konsens ist sexy – von persönlichen Grenzen und weiblicher Lust“ beschäftigt sie sich mit den weiterhin bestehenden diskriminierenden Strukturen des Patriarchats – mit dem Ziel, die Geschlechterdebatte zu befrieden.
Radikalisierung Generation Z Dauerkrise Multikrise Armut Einsamkeit Soziale Verrohung Prekariat Shitstorm Unsicherheit Kriese Generationskriese