Band 2 der Reihe ›Kritik der politischen Ökonomie – interdisziplinär‹ untersucht, welches Verständnis der Wert- und Warenform dem Streit um die Marx’schen Reproduktionsschemata zugrunde liegt, und beleuchtet die unterschiedlichen Positionen.
Die sogenannten Reproduktionsschemata im zweiten Band des Marx’schen 'Kapital' dienten einer Reihe von Autoren als Ausgangspunkt, um den notwendigen ökonomischen Zusammenbruch des Kapitalismus vorherzusagen – oder ganz im Gegenteil ihm die ökonomische Möglichkeit beständiger Fortexistenz zu attestieren. Band 2 der Reihe ›Kritik der politischen Ökonomie – interdisziplinär‹ untersucht, welches Verständnis der Wert- und Warenform diesen Positionen zugrunde liegt und ob und inwiefern sie den Stellenwert der Reproduktionsschemata im logisch-systematischen Aufbau des 'Kapital' verfehlen. Behandelt werden insbesondere die Positionen von Tugan-Baranowski, Rosa Luxemburg, Hilferding, Otto Bauer, Lenin, Bucharin, Hendryk Grossmann, Joan Robinson und Roman Rosdolsky.
Dieter Wolf
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