Wie konnte es geschehen, dass ausgerechnet homo britannicus, dem wir die Begriffe fairness und gentleman verdanken, seit tausend jahren nur noch durch seine Schattenseiten auffällt, vor keinem Verbrechen zurückschreckt, wenn es darum geht, seinen Profit zu steigern, Konkurrenten zu vernichten und deshalb in allen Sprachen mit dem Attribut "perfides Albion" versehen wird.
Wie schon ein Jahrtausend lang das Perfide Albion, streben seit einhundert Jahren die Vereinigten Staaten von Amerika nach der Weltherrschaft, die sie mittels Globalisierung (Gleichschaltung) erringen wollen. Die Globalisierer wollen kein national- und traditionsbewußtes Weltreich gründen, sondern einen erdumspannenden Weltmarkt ohne Grenzen errrichten.
Richard Melisch folgt der Spur Albions von Richard Löwenherz bis zum Zerfall des Commonwealth, dem Aufstieg der Vereinigten Staaten und seines Finanzzentrums an der Wallstreet bis zu den Zielen der Globalisierung und den jüngsten Krisenherden im Nahen Osten mit den dadurch ausgelösten Flüchtlingsströmern nach Zentraleuropa. Anhand z.T. wenig bekannter Zitate arbeitet er die Hintergründe der Ereignisse heraus und öffnet dem Leser die Augen für die richtige Einschätzung der aktuellen Entwicklungen.
Richard Melisch
Richard Melisch:
(verheiratet, zwei Kinder) wurde 1934 in Paris geboren, wohin es seinen Vater, einen ehemaligen k.u.k. Offizier, nach dem 1. Weltkrieg verschlagen und wo dieser eine Pariserin geheiratet hatte. Die Schulbänke hat er in Paris und Graz gedrückt. Einige Jahre verbrachte er in Brasilien, in Hamburg
und in Nordamerika. 1963 wird er von „Austrian Airlines“ nach Beirut entsendet, wo ihm die Vertretung für die arabischen Länder des Nahen Ostens übertragen wird. Nach 12 Jahren machte er sich selbständig. 19 Jahre lang bereiste er als Vertreter österreichischer und deutscher Firmen von Beirut aus die umliegenden arabischen Staaten, den Iran und Afghanistan, 11 Jahre lang von Dubai und Kuwait aus die Staaten am Persischen Golf.
Er ist der Autor der Bücher: „Pulverfaß Nahost“ (2003), „Der letzte Akt - die Kriegserklärung der Globalisierer an die Völker der Welt“ (2007) und „Das Schweigen der der glücklichen Sklaven“ (2010). Er schreibt für verschiedene Zeitschriften und hält Vorträge zu prähistorischen, historischen und zeitgeschichtlichen Themen.
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