Fast alle Großstädte in der Bundesrepublik Deutschland sind pleite. Die Hauptstadt ist ein besonders krasser Fall.
Folgt man den Verlautbarungen des seit Januar 2002 in der Bundeshauptstadt regierenden rot-roten Senats, dann gibt es zu der von ihm praktizierten rigorosen Sparpolitik keine Alternative.
Personalräte und Gewerkschaftsvertreter halten dagegen: "Der eingeschlagene Weg von Rot-Rot wird Berlin nicht sanieren, sondern demontieren." Angestellte im öffentlichen Dienst und von der Verschlechterung öffentlicher Dienstleistungen betroffene Bürger reagieren oft ratlos und überwiegend passiv. Doch stellt sich die Frage: Kann man in einer wirtschaftlichen Krisenphase durch "Sparen" die öffentlichen Finanzen in Ordnung bringen?
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