30 Jahre Reflexion einer engagierten Praxis mit Migrantengemeinden aus Afrika und der Karibik verbunden mit der wissenschaftlichen Bearbeitung interkultureller Lernprozesse ebenso wie charismatisch-pfingstlerischer Aufbrüche sind in den 27 Beiträgen von Roswith Gerloff in diesem Band versammelt. Beginnend mit den 1974 von Oxford aus gemachten Entdeckungen einer bisher ökumenisch kaum bekannten Welt, in der sie dem „schwarzen Lächeln Gottes“ begegnete, markiert ihre Arbeit einen Meilenstein in der Erforschung der Theologien und Kirchen schwarzer Christinnen und Christen in Britannien und Kontinentaleuropa mit dem Schwerpunkt der pfingstlerisch-charismatischen Bewegungen.
Die Aufsätze sind nach fünf Themenbereichen geordnet: Afrikanische Erfahrungen in Britannien, die Bedeutung der afrikanischen Diaspora für Europa, weltweite Pfingstbewegung in der Kraft des Geistes, Kriterien für interkulturelles Lernen und Handeln, Visionen und Herausforderungen für Theologie und Kirche. Dazu kommen neben einer inhaltlichen Einführung eine autobiografische Hinführung von Roswith Gerloff
Den Band beschließen fünf Beiträge zu Bilanzierung und Perspektiven von mit ihrer Arbeit Verbundenen: der türkischen Erziehungswissenschaftlerin Sevda Demir in Izmir, der Religionswissenschaftlerin und Akademiedirektorin Dr. Sybille Fritsch-Oppermann in Mülheim, der südafrikanischen Theologin Dr. Betty Govinden in Durban, des Religions- und Missionswissenschaftlers Dr. Klaus Hock in Rostock und des langjährigen Mitarbeiters des Südafrikanischen Kirchenrats, zuletzt als Direktor der Abteilung Gerechtigkeit und Versöhnung, Dr. Wolfram Kistner.
Roswith Gerloff
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