Der Kasperl …… im Wirtshaus… im Gefängnis… bei seiner Großmutter… hat ein schlechtes Gewissen… will fortlaufen… begegnet dem Teufel… wird ein braver Mann… trifft einen Schmetterlingsfänger… geht mit ihm nach Afrika… wird fast von den Menschenfressern gekocht… läuft davon bis an den Nil… reitet auf dem Krokodil… das ein böser Räuber erschießt… fängt den Räuber… liefert ihn dem Schutzmann ab… der Bürgermeister bringt ihn zum König… wird belohnt und zum Essen eingeladen … vergißt, daß er beim König zum Essen eingeladen ist… und läuft mit dem Beutel voll Gold… lieber nach Haus zur Gretel.
1946 erstmals erschienen „ … under Military Government Information Control“ bis 1948 in 3 Auflagen im Verlag Karl Alber
Ludwig Maria Beck
Ludwig Maria Beck, 1905 * München, gest. 1984 Gauting.
1924/26 2 Semester Uni München: Kunstgeschichte - Malschule Hans Hofmann
1926/27 Kölner Werkkunstschule: Wandmalerei bei Jan Thorn Prikker, dann Städt. Gewerbeschule München: Fresko- und Mosaik-Ausbildung. 1931 Ausstellung im Glaspalast, Brand desselben, Vernichtung der ausgestellten Bilder.
Bis 1933 Illustrationen für Zeitschrift „Jugend“, freier Mitarbeiter des „Simplizissimus“ bis zu dessen gewaltsamem Ende durch die Nationalsozialisten, dabei Verlust der Originale.
Fortan Schriftsteller, freier Lektor, Verlagsgrafiker, Illustrator (Herder u. a.). Ab 1940 freier Maler in Gauting.
Schreibt und illustriert neben dem Malen, der Verlags- und Illustratorentätigkeit seine eigenen Bücher: „Kleine schwere Welt“, „Das Kasperlbuch“, „Das Pferdchenbuch“ (Text: Hellmut von Cube), „Ein Jahr in unserm Garten“, „Bestiarium Humanum oder Spiegelkabinett des Allzumenschlichen“ (Text: Hellmut von Cube), Herausgebertätigkeit. Kinderzeitschrift «Der Buchfink» (Herder).
Ab 1957 Malreisen nach Terracina, Jugoslawien, Spanien, Avignon, Basel und in Deutschland.
Ab 1971 Lehrer an der Blocherer-Schule, München, Malereiklasse. 1977 Bundesverdienstkreuz.