«Auf den ersten Blick hatte er schöne Augen. Auf den zweiten Blick war er seltsam. Beim dritten Hinsehen war Lále nicht mehr in der Lage, an ihm schön und seltsam zu unterscheiden.»
«Léda Forgó ist mit diesem Buch ein Meisterstück gelungen — eine poetische Choreographie der Lust, kleiner Schrecken und tiefer Wahrheiten.» Michael Stavaric
«Das Außergewöhnliche an Léda Forgó ist nicht einmal, dass sie so unglaublich begabt ist, sondern wie sie in ihrem neuen Roman zeigt, was Identität ist — dieser so aufgeblasene wie abgenutzte Begriff wird in ‹Vom Ausbleiben der Schönheit› anschaulich als das Einzige, was einen Menschen zu retten vermag: seine Eigenständigkeit, die unverwechselbare Sprache, die verwirrende Intimität des Körpers, die Wahrhaftigkeit. Und so ist dieser Roman von Léda Forgó ein Buch über Widerständigkeit und Glück geworden, ein einziges Trotzdem!» Katharina Hacker
Léda Forgó
Léda Forgó, 1973 in Ungarn geboren und aufgewachsen, studierte an der Universität der Künste Berlin Szenisches Schreiben. Über ihren ersten Roman, «Der Körper meines Bruders», für den sie 2008 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet wurde, meinte György Dalos: «Sprachliche Expressivität, wie sie in der zeitgenössischen deutschen Prosa nur selten vorkommt.» Léda Forgó lebt mit ihren drei Kindern in Berlin.
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