Die Künstlergruppe Mahony kann durchihre kollektive Arbeitsweise divergierendeSichten bündeln und eine Idee von dreiSeiten beleuchten, so sind ihre Werkeimmer auch Sammlungen sich überlagernder,unterschiedlicher Positionen. Oftwird zu früheren Arbeiten zurückgekehrt,werden diese dann rekontextualisiertund in neue Zusammenhänge überführt.Ihre Werke fungieren als Spuren, Reenactmentsund Karten, welche dieAbstraktionen und kognitiven Prozesseherausarbeiten, mit denen der Betrachterfunktionale Analogien zwischen Realitätund Darstellung ziehen kann. Die Projektehinterfragen, was Wissen ist, wie es erworbenwird und inwiefern es möglich ist, einThema oder eine Entität überhaupt zu erkennen.Die Geschichten, auf denen dieWerke aufbauen, sind vielfach emblematischund mit globalen Kreisläufen verbunden.Damit stellt Mahony die Übertragbarkeitund Übersetzbarkeit von Phänomenenwiederum infrage.