Jörg Ulrich Ulrich Die „Canonizatio sanctae Hildegardis“ (1233/1243)

Die „Canonizatio sanctae Hildegardis“ (1233/1243)

von Jörg Ulrich

Anmerkungen zu einer (zunächst) gescheiterten Heiligsprechung

EUR 10,80

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Beschreibung

Heiligsprechungen gehen seit dem hohen Mittelalter kirchenrechtlich verankerte und hochkomplex organisierte Verfahren voraus, um die Verehrung einer herausragenden Persönlichkeit rechtlich abzusichern und den Gläubigen als Teil des Gnadenschatzes der christlichen Kirche zugänglich zu machen. Darüber hinaus erweisen sich solche Vorgänge immer auch als Machtspiel der Kirche, deren Weltbezug durch die handelnden Personen in ihren Ämtern nicht deutlicher offenbar werden kann. Der Kirchenhistoriker Jörg Ulrich analysiert am Beispiels der Heiligsprechung Hildegards von Bingen ein solches Verfahren und legt zugleich den darin zum Ausdruck kommenden spannungsvollen Bezug von Kirche und Welt offen, der Heiligsprechungen aus profanen Gründen auch scheitern lassen kann. Manche Verfahren führen wie dasjenige der Hildegard von Bingen erst nach Jahrhunderten zum Erfolg.

Autor*in

Jörg Ulrich

Themen in »Die „Canonizatio sanctae Hildegardis“ (1233/1243)«

Heiligsprechung Hildegards von Bingen kirchenrechtlich verankert

Stimmen zu »Die „Canonizatio sanctae Hildegardis“ (1233/1243)«

Details

ISBN: 9783869771557
Verlag: Universitätsverlag Halle-Wittenberg
Erscheinung: 11.02.2017

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