Jacqueline Kornmüller verwandelt die Erinnerung an ihre Großmutter in Literatur. Sie erzählt die Geschichte einer starken, unbeugsamen Frau, die das Glück selbst in die Hand nimmt und einfach nicht mehr loslässt.
»Meine Großmutter war eine leidenschaftliche Lottospielerin, das ist begründet in der Tatsache, dass sie als Kind eine Art von Armut erlebte, die so bitter war, dass sie noch am Ende ihres Lebens zu mir sagte: So eine Armut, wie ich sie als Kind erlebt habe, gehört verboten.«
Bayern in den 1920er Jahren. Bei ihrer ersten Anstellung darf Lina in der Küche nur die Kupferkessel waschen. Doch bald wendet sich das Blatt, durch eine Hintertür betritt sie die Bühne des Clausings, Lieblingshotel der Ufa im Luftkurort Garmisch. Das Kommen und Gehen der Gäste, das Empfangen, das Wünsche erfüllen, all das versteht Lina als Chance, ihrer Realität zu entkommen. Und schon bald verhilft ein Zufall ihr zu einem eigenen Hotel. Es kommen arbeitsreiche, schicksalsschwere Jahre. Aber wenn Lina auf der Veranda der Amalie ihre Lottoscheine ausfüllt, steckt sie alle an, mit ihrem unbedingten Glauben an das Glück.
+++ Nachts. Vier Uhr +++
Liebe Jacqueline! Eben habe ich Deinen Text fertiggelesen und ich muss Dir sagen, ich bin beeindruckt. So ein Leben. So kluge Bilder. Ich gratuliere Dir!
Monika Helfer +++
Jacqueline Kornmüller
Jacqueline Kornmüller ist Regisseurin und Autorin. Sie lebt und arbeitet in Wien. Mit ihrer Novelle Das Haus verlassen (2024), die in Kat Menschiks Reihe der Lieblingsbücher erschien, gelang Jacqueline Kornmüller ein erster literarischer Erfolg als Autorin. 2025 erschien ihr erster Roman 6 aus 49 – »Ein Lottogewinn – in einem Wort: beglückend!« (WDR 5)
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Lina hat diese Sonnigkeit zu glauben, dass das irgendwie schon alles wird. (...) Man kann sie sich förmlich aus den Seiten saugen, diese Zuversicht.
Maria-Christina Piwowarski ()
Das kornblumenblaue Cover mit der gelben Schrift und den gelben Zahlen verspricht, was der Inhalt hält: eine großartige Lektüre.
Susanne Schramm ()
Das Buch ist selbst ein Lottogewinn, man denkt ganz viel über das eigene Familienleben nach.
Mike Altwicker ()
Eine Hommage an eine starke Frau.
Linn Ritsch ()
"Vom Glück und vom Lottospielen, aber auch von einem ganz besonderen Hotel in Garmisch Partenkirchen , vom Krieg und der Zeit danach aber vor allem von einer sehr beeindruckenden und eigenwilligen Frau, die ihre Großmutter Lina war, erzählt die Schauspielerin, Theaterregisseurin und Autorin Jacqueline Kornmüller. (...) So geschmeidig , wie ihr das Schreiben von der Hand geht, hat sie offensichtlich auch Freude daran gefunden."
Andrea Gerk ()
Sie ist Regisseurin von hochgelobten Inszenierungen (...). Nun legt Jacqueline Kornmüller einen Roman vor – der berührt, wie begeistert. (...)
Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht, die Sprache Poesie, ein Zeitdokument, das wachrüttelt, eine Hommage an die starken, unbeugsamen Frauen im kriegsgebeutelten 20. Jahrhundert.
Angelica Pral-Haidbauer ()
"6 aus 49" ist ein (...) mit viel Gefühl geschriebenes Buch, ruhig und unprätentiös erzählt.
Wolfgang Huber-Lang ()
Von Garmisch-Partenkirchen, wo sie geboren wurde, lässt Jacqueline Kornmüller in ihrem Roman "6 aus 49" nur den Bindestrich übrig. Um den herum aber spinnt sie meisterhaft die Geschichte ihrer geliebten Großmutter, einer Hoteliersfrau, die neben Entscheidungsfreude und zupackender Art vor allem eines auszeichnete: ihr unverschämtes Glück.
Manfred Rebhandl ()
Kornmüllers Roman ist humorvoll und empathisch, die Dramaturgie stimmt, auch die Szenenwechsel und Dialoge (...).
Gabriele Weingartner ()
"6 aus 49" ist wie ein Lottogewinn – in einem Wort: beglückend!
Mike Altwicker ()
Die Wiener Regisseurin Kornmüller erzählt (...) von ihrer Großmutter, die eine weise Glücksphilosophin und Lottospielerin war. (...) Und auch beim Lesen stellt sich da das Glück sofort ein.
()
Über eine Großmutter wie ein 6er im Lotto! Jacqueline Kornmüller schreibt eine bildreiche Liebeserklärung an eine Frau, die den Widrigkeiten des Lebens erfolgreich trotzte.
Uwe Sauerwein ()