Die Welt ist voller sonderbarer und fantastischer Kreaturen – noch ... Was man jetzt gegen das Artensterben tun muss!
Zhous Scharnierschildkröte hat das Social Distancing erfunden: Wann immer ihr etwas nicht behagt, geht sie in den Mini-Lockdown und kappt die Verbindungen zur Außenwelt. Der Tasmanische Beutelteufel ist der Wutbürger unter den Tieren, der stinkend, schreiend und mit roten Ohren durch die Gegend springt. Die Partula-Schnecke, benannt nach dem Trio der römischen Schicksalsgöttinnen, ist ein echter Albtraum aller Romantiker und von ElitePartner. Der Baumhummer, ein verunstalteter Südsee-Yeti mit schwankendem Gang und Rüstung, kann Klone erzeugen.
So seltsam und unterschiedlich wie diese Tiere sind, teilen sie doch eine traurige Gemeinsamkeit: Ihr Überleben steht auf der Kippe!
Städtebau, Abholzung von Wäldern oder Wilderei haben die Arten in eine prekäre Lage gebracht. Ein gallisches Dorf von engagierten Tierfreunden und –schützern rund um die Organisation Citizen Conservation sorgt durch ihren Einsatz in Zucht- und Auswilderungsprojekten dafür, dass das endgültige Aussterben verhindert werden kann.
Heiko Werning, einer der Initiatoren von Citizen Conservation, und Ulrike Sterblich entwerfen in ihren kenntnisreichen wie unterhaltsamen Tierporträts ein faszinierendes Panoptikum dessen, was die Natur zu bieten hat und zeigen: Der Erhalt der Artenvielfalt ist eine entscheidende Menschheitsaufgabe!
Prominente wie Wladimir Kaminer, Horst Evers, Dirk von Lotzow, Katrin Passig, Marion Brasch, Reinhard Mey und viele andere lesen im Kreaturen-Podcast die Tierportraits dieses Bandes vor, der vom Aussterben bedrohte Tierarten vorstellt, die aktiv geschützt, nachgezüchtet und z.T. wieder ausgewildert werden.
Das Honorar des Buches geht an das Arterhaltungsprojekt Citizen Conservation, das sich für Schutz und Nachzucht dieser Tiere einsetzt.
Am 3. März ist Welttag des Artenschutzes.
Heiko Werning
Heiko Werning ist Autor aus Leidenschaft, Reptilienforscher aus Berufung und Tierbeschützer aus Notwendigkeit. Er ist Autor mehrerer zoologischer Fachbücher, schreibt aber auch für Taz und Titanic. Seine Texte liest er regelmäßig bei den Berliner Lesebühnen Reformbühne Heim & Welt und Brauseboys vor. Seine Wedding-Geschichtensammlungen sind eine inoffizielle Chronik des Berliner Problembezirks. Er ist einer der Initiatoren von Citizen Conservation.
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Als erwachsene Leserin hat man umso mehr diebische Freude, wenn die Autoren sich kleine Seitenhiebe auf die Fachdisziplin der Zoologie leisten und sich selbst bei all dem nie zu ernst nehmen.
Daniela Schmidt ()
Ihr Humor ist ein verliebtes Staunen über die kuriose Vielfalt des Tierreichs – ein Gefühl, das man beim Zuklappen dieses Buches unbedingt teilt
Lukas Meyer-Blankenburg ()
Ein unterhaltsames Buch über das Artensterben – was nach einem unauflösbaren Widerspruch klingt, ist literarisches Programm im ›prekären Bestiarium‹ von Heiko Werning und Ulrike Sterblich.
Lukas Meyer-Blankenburg ()
Heiko Werning und Ulrike Sterblich schreiben unterhaltsame, lehrreiche und aufrüttelnde Texte über seltene Tierarten und erklären, wie man sie schützen kann.
Martina Kothe ()
Das „Prekäre Bestiarium“ aber ist ein höchst empfehlenswerter, von Esprit und Witz funkelnder, hoch seriöser und gleichzeitig unterhaltsamer Beitrag zur Lage des Planeten, auf dass die sich bessere.
Thomas Wörtche ()
Werning und Sterblich gelingt es dabei, einerseits die Dramatik des Artensterbens zu vermitteln. Gleichzeitig sind die Geschichten über die teilweise höchst seltsamen Tierarten humorvoll aufgeschrieben.
Elena Matera ()
Das „prekäre Bestiarium“ sollte zur Pflichtlektüre für alle werden.
Günther Wessel ()