Die Abifeier: der perfekte Ort für das Familienscharmützel.
Der Schriftsteller Eric Nil hat sie selbst durchlebt und durchlitten.Und darüber einen scharfsinnigen, bitter-ironischen Bericht geschrieben, der allen zum Auflachen verhilft, die beim nächsten Familienfest auch zwischen vielen Stühlen sitzen müssen.
Die Abifeier von Tochter Nora steht an. Alle wollen das Beste. Doch in einer Zeit, in der Familien sich immer mal in ihre Einzelteile auflösen, die sich dann wiederum mit anderen Einzelteilen zu neuen, irgendwie familienähnlichen Gebilden zusammenschließen, kann so eine Abifeier schon mal zu einem emotionalen Schlachtfeld werden. Und am Ende kommt es zum Schlimmsten.
So jedenfalls schätzt der Ich-Erzähler die Lage ein. Und er beschließt, sich zu wappnen. Denn eins ist klar: Dass der Sohn seiner neuen Freundin Johanna ein Schulkamerad von Nora ist und ebenfalls im Abi steckt, macht die Sache nicht gerade einfacher.
Zwangsläufig wird seine Ex auf der Abifeier zum ersten Mal Johanna begegnen, und auch er wird erstmals mit Johannas Ex zusammenstoßen. Und das ist noch nicht alles: Sein Sohn Alex hat seit Jahren nicht mit ihm gesprochen. Doch der Schwester zuliebe hat er seine Teilnahme an der Abifeier angekündigt …
Für alle, die beim nächsten Familienfest auch zwischen vielen Stühlen sitzen müssen.
Ein Schriftsteller, der Teil eines Patchworksystems ist, und die Abifeier der Tochter, die zum spiegelglatten Parkett wird.
Der Autor Eric Nil hat daraus einen so scharfsinnigen wie bitter-ironischen Bericht über das Familienfest im Zeitalter der Moderne gemacht, der alle zum Lachen bringt, die sich vor, mitten in oder nach einer Trennung befinden und ihre Familie dennoch nicht verlieren möchten.
»Aus statistischer Sicht war die Hälfte der hier versammelten Elternpaare geschieden; ich bildete mir ein, dass man es ihnen auch anmerkte. Insbesondere manche Väter wirkten, als habe man ihnen gestern eins über den Schädel gezogen, und als kämen sie jetzt neben ihrer Ex-Frau wieder zu Bewusstsein.«
Eric Nil
Eric Nil ist das Pseudonym eines bekannten Romanautors, der sich bestens im Umgang mit schwierigen Familienkonstellationen auskennt.
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Dieses Buch hast du in zwei Nachmittagen durch, weil du einfach wissen willst, was passiert. (...) Eine wunderbare, eine großartige Geschichte. Ich habe es unglaublich gerne gelesen.
Christine Westermann ()
Unterhaltsam, furios, kurios, schnell, ernsthaft und dramatisch geschrieben. Ein Roman, der den Nerv dieser Zeit trifft.
Rainer Hartmann ()
Ätzend und herrlich komisch. (...) Selten hat jemand die Untiefen einer Patchworkfamilie bissiger und komischer auf den Punkt gebracht als Eric Nil. (...) Der Mann kann höllisch gut schreiben.
Kester Schlenz ()
Sehr komisch und sehr böse! (...) Die sehr schön beschriebenen Auseinandersetzungen könnten in jeder Familie stattfinden – Patchworkfamilie oder nicht – und so ist dieses kleine Büchlein eines, das einfach Spaß macht.
Jörg Petzold ()
Nil versteht sich auf knappe Figuren-Zeichnungen, psychologisch überzeugend, aber nicht penetrant psychologisierend. Er hat gleichermaßen Sinn für Komik, Lakonie und Tragik, für die Absurditäten des modernen Beziehungsalltags und für dessen existenzielle Tiefen und Untiefen. (...) Innerhalb einer essayistischen Reflexion verkündet der Erzähler: ‘Familie ist eine Naturgewalt.’ Wer das genauso sieht, dem ist dieses kleine, feine Buch besonders zu empfehlen.
Arno Orzessek ()
Eric Nil spricht allen aus den Herzen, die getrennte Eltern haben.
Sabine Heinrich ()
Ein ironisch pointierter Roman.
Ursula März ()