Lemke Rudolf Ditzen - Hans Fallada - Lebenslauf eines Rudolstädter Gymnasiasten

Rudolf Ditzen - Hans Fallada - Lebenslauf eines Rudolstädter Gymnasiasten

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Beschreibung

Hans Fallada (1893 bis 1947) gehörte zu den bekanntesten deutschen Autoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Fallada, mit bürgerlichem Namen eigentlich Rudolf Ditzen, wurde in gutbürgerlichen Verhältnissen geboren, litt jedoch unter dem Verhältnis zum autoritären Vater. Mit 17 Jahren kam er nach Rudolstadt, wo er das Fürstliche Gymnasium besuchte. Mit seinem Freund Hanns Dietrich von Necker beschloss er am 17. Oktober 1911 einen als Duell getarnten Doppelsuizid zu begehen, bei dem der Freund starb. Ditzen überlebte schwer verletzt, wurde wegen Totschlags verhaftet und in eine psychiatrische Klinik in Jena eingewiesen. Die Anklage wurde bei Zuerkennung der Unzurechnungsfähigkeit fallen gelassen. Der Jenaer Arzt Sebastian Lemke befasste sich in den vergangenen Jahren mit der Sichtung des Nachlasses und fand die Akte des Patienten Hans Fallada. Auch eine Biographie Falladas ist Bestandteil der Krankenakte über seinen stationären Aufenthalt 1911/1912 in der Jenaer Psychiatrie. Das Manuskript des Lebenslaufes ist seit Jahren im Visier der Fallada-Forscher gewesen. In den 60er Jahren wies der damalige Direktor entsprechende Nachfragen mit dem Verweis auf die Schweigepflicht zurück. Seit den 80er Jahren galt die Akte als verschollen.
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Autor*in

Sebastian Lemke

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Details

ISBN: 9783869393704
Verlag: Knabe Verlag Weimar
Erscheinung: 16.11.2010

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