Wie gehen Medien heutzutage mit der Vergangenheit um? Wie werden historische Ereignisse wie der Holocaust und die Flucht vor dem deutschen Nationalsozialismus in nicht-westliche Länder vermittelt? Die vorliegende Studie untersucht am Beispiel des jüdischen Exils in Shanghai die vielfach mediatisierten Erinnerungsprozesse und deren Verankerung sowie gegenseitige Vernetzung in der deutschen und chinesischen Gegenwartsgesellschaft. Der kulturvergleichende Blick reflektiert die Herausbildung unterschiedlicher kollektiver Identitäten sowie die tendenzielle Entgrenzung nationaler Kontexte durch das transmediale Remembering.
Xin Tong
Xin Tong, geb. 1988, studierte Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft in Shanghai und Erlangen. Promotion (2021) an der Universit t Hamburg zum Thema Repr sentationen der Shoah aus komparatistischer Perspektive. Forschungsinteressen: Erinnerungsstudien, Medientheorien, Exil- und Migrationsforschung.
China Erinnerungskultur Exilforschung Gebrüder-Wolf-Projekt Holocaustforschung Jewish Refugee Museum Kulturelles Gedächtnis Mediologie Transmedial Ttransmilieu lieux de mémoire