1979 unterzeichneten Wim Wenders, Hark Bohm, Werner Herzog, Reinhard Hauff und andere Filmemacher die Hamburger Erklärung. Nur ein Jahr später entstand die erste kulturelle Filmförderung Deutschlands, das Hamburger Filmbüro. Damit war der Weg frei für ein Filmschaffen, das sich durch narrative Vielfalt und ästhetische Radikalität auszeichnete und Hamburg neben Oberhausen zum wichtigsten kreativen Biotop für Filmemacher_innen aller Genres werden ließ.
Fast vier Jahrzehnte später sprach der Hamburger Communitysender TIDE mit einigen der bekannten und weniger bekannten, legendären und aufregenden Filmemacher_innen von damals. Die Interviews bieten einen überaus spannenden und unterhaltsamen Einblick in die Zeit des filmisch-künstlerischen Aufbruchs in Hamburg.
Ann Kimminich
Ann Kimminich: 1982 in Hamburg geboren. An der Universität Hamburg studierte sie Anglistik und Deutsche Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt Medien (M. A.). Neben dem Studium arbeitete sie bereits als Autorin, Journalistin und Übersetzerin für verschiedene Verlage. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie ein Volontariat bei TIDE.tv, wo sie die Filme über Andy Hertel, Jens Huckeriede, Josefine Film, Brigitte Krause, Peter Sempel und Monika Treut für die Reihe Werkinterview FilmKunst realisierte.
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