Linus ist oft allein. Sein Leben ändert sich grundlegend als er durch glückliche Umstände eine exotische Echse erwirbt. Plötzlich muss er lernen, Zuneigung und Verantwortung für ein Lebewesen in Einklang zu bringen.
Eine verwerfliche Begebenheit im Wald kommt auf Umwegen ans Licht. In der Schule wird er der Tierquälerei verdächtigt.
Gereift erkennt er, dass Geduld und Vertrauen in den Lauf der Dinge zum Leben gehören.
Ursula Jäger wurde 1959 in Bobingen bei Augsburg geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete sie im Exportwesen. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Ostallgäu.
Ihre Liebe zur Natur gab ihr die Inspiration zu dieser sensiblen Jugendgeschichte, welche die Themen Tierliebe, Freundschaft, Schuld und Moral durch die Darstellung heller und dunkler Lebensmomente illustriert.
Die Erzählung zeugt in ihrer erzieherischen Botschaft zwanglos von Achtung, auch Demut und geht in der Erkenntnis auf: „Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt …“.
Die Rahmenhandlung kreist dabei thematisch um die Begriffe „Verletzung und Wiedergutmachung" und wagt am Ende für uns alle einen mythischen Ausblick auf die Einheit des Seins.
Ursula Jäger