Forschungsarbeit zur statischen Verstärkung solarenergetisch genutzter Holzhallen.
Die Installation photovoltaischer Anlagen auf Industriehallen hat in den vergangenen Jahren einen plötzlichen Zuwachs erfahren. Bei gering geneigten Dachflächen treten neben dem Eigengewicht der Kollektoren häufig Zusatzlasten aus Wind und Schnee auf. Dem Verlust der Standsicherheit ist durch geeignete Verstärkungsmaßnahmen entgegenzuwirken. Horizontalwindlasten an den Kollektorflächen können eine zusätzliche Aussteifung der Dachebene erfordern.
Ziel der vorliegenden Arbeit war es, eine Lösung zur statischen Ertüchtigung solarenergetisch genutzter Hallendächer zu finden. Aufgrund des hohen Bestands an Holzhallen in Deutschland wurden dabei ausschließlich Dachkonstruktionen in Brettschichtholzbauweise betrachtet. Zur Verstärkung wurde das Prinzip geklebter Kohlenstofffaserlamellen (CFK-Lamellen) gewählt, wobei das Verfahren von in Schlitze geklebter CFK-Lamellen besonders erforscht wurde.
Henning Kaiser
Der Autor Henning Kaiser hat von 1995 bis 2005 Bauingenieurwesen an der Universität Karlsruhe und der Technischen Universität Berlin sowie Structural Engineering an der University of California, San Diego (USA) studiert.
Von 2005 bis 2007 hat er u. a. als Ingenieur für Tragwerksplanung und als Softwareentwickler gearbeitet. Ende 2007 folgte eine wissenschaftliche Mitarbeit an der Technischen Universität Berlin mit anschließender Promotion.
Seit 2010 ist er als Tragwerksplaner für ein Berliner Ingenieurbüro tätig.
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