Ein bärtiger Rotblonder im Talar faltet Briefe, der "Diplomat der Reformation" will nach dem gescheiterten Reichstag den Frieden retten. "Mit den Königen von England und Frankfreich führt er Korrespondenzen", sagt ein Sprecher aus dem Off. Schnitt. Eine Kinderwiege, ein Kochtopf, gefaltete Kinderhände auf einer Tischplatte. "Früh um sieben trifft sich die ganze Familie zur gemeinsamen Morgenandacht."
Mit Szenen wie diesen gibt der Film einen umfassenden, oft persönlichen Einblick in Melanchthons Leben. Ein bewegendes Zeugnis des Humanisten, der wider Willen Reformator wurde.
Dagmar Wittmers
Philipp Melanchthon, Reformator, Reformationszeit, Humanist