Julio Cortázar (1914–1984) gehört zu den großen Schriftstellern der lateinamerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der phantastische Realist hinterließ ein Werk, das es in seiner Modernität immer noch zu entdecken gilt.
Seine Erzählungen und Romane sind Grenzgänge, Experimente mit unvorhersehbarem Ausgang. Dazu gehören der Roman Rayuela und die berühmte Novelle Der Verfolger sowie die brillanten Essays in Reise um den Tag in 80 Welten und das Logbuch Die Autonauten auf der Kosmobahn.
Mit seinem Blick für die Wirklichkeit blieb der in Frankreich lebende Argentinier ein engagierter Beobachter der revolutionären Umwälzungen Lateinamerikas.
Hans-Jürgen Schmitt
geb. 1938 in Bamberg, Literaturkritiker und Kulturkorrespondent, lebte zwischen 1993 und 2004 hauptsächlich in Spanien; Features und Essays u.a. über Borges, Cervantes, Lugones, M. Hernández, Pessoa, Döblins Amazonas-Trilogie. Zuletzt erschienen: »Mario Vargas Llosa« (edition text + kritik 2013); Neruda, »Geografía infructuosa / Unfruchtbare Geographie. Poemas / Gedichte« (teamart 2011) und »Pablo Neruda« (edition text + kritik 2009)
Lateinamerikanische Literatur Argentinien Schriftsteller Autor Julio Cortázar
"Hans-Jürgen Schmitt ist es gelungen, das Faszinierende seines Werks und seiner Person lebendig zu machen, und so spürt man den unwiderstehlichen Drang, sofort wieder Cortázar zu lesen."
Michi Strausfeld, literaturkritik.de, 6.6.2017
"Schmitts Buch eröffnet einen ersten Zugang und erläutert viele Verständnisschwierigkeiten. Es ist ideal für alle Literaturanalytiker und zeigt zugleich eine moderne wie erfolgreiche Methode auf, um auch komplexe Werke zu erforschen."
Latizón TV, Fernsehen über Lateinamerika, 9.5.2018
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