Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden kurze Syntheserouten zu racemischen und nicht racemischen trans-konfigurierten Prolinderivaten entwickelt, die in der 3-Position Alkyl-, Alkenyl- oder Arylsubstituenten tragen. Auf diesem Weg synthetisierte 3-Vinylprolinderivate wurden in wenigen Stufen zu Prolin- Prolin-Dipeptidmimetika transformiert. Dabei wurde die Synthese eines im Rahmen der dieser Arbeit vorangegangenen Dissertation synthetisierten Peptidanalogons, mit einer für prolinreiche Peptidmotive typischen PPII-Helix-Konformation, deutlich optimiert. Zudem konnten weitere auf Prolin und Serin oder Pyroglutaminsäure basierende Dipeptidmimetika hergestellt werden. Des Weiteren wurden Eintopfverfahren entwickelt, um die Aminosäure L-Prolin Carbamat zu schützen und zu verestern bzw. zu amidieren.
Mit dem Dipeptidmimetikum in PPII-Helix-Konformation wurden am Forschungsinstitut für molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin Ligandenpeptide synthetisiert, die dann auf ihre Bindungsaffinität zu Proteindomänen untersucht wurden, die spezifisch prolinreiche Peptidmotive mit einer PPII-Sekundärstruktur erkennen. Einige dieser synthetischen Peptide wiesen eine stärkere Bindungsaffinität zu diesen pharmakologisch interessanten Domänen auf als die natürlichen Liganden.
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden kurze Syntheserouten zu racemischen und nicht racemischen trans-konfigurierten Prolinderivaten entwickelt, die in der 3-Position Alkyl-, Alkenyl- oder Arylsubstituenten tragen. Auf diesem Weg synthetisierte 3-Vinylprolinderivate wurden in wenigen Stufen zu Prolin- Prolin-Dipeptidmimetika transformiert. Dabei wurde die Synthese eines im Rahmen der dieser Arbeit vorangegangenen Dissertation synthetisierten Peptidanalogons, mit einer für prolinreiche Peptidmotive typischen PPII-Helix-Konformation, deutlich optimiert. Zudem konnten weitere auf Prolin und Serin oder Pyroglutaminsäure basierende Dipeptidmimetika hergestellt werden. Des Weiteren wurden Eintopfverfahren entwickelt, um die Aminosäure L-Prolin Carbamat zu schützen und zu verestern bzw. zu amidieren.
Mit dem Dipeptidmimetikum in PPII-Helix-Konformation wurden am Forschungsinstitut für molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin Ligandenpeptide synthetisiert, die dann auf ihre Bindungsaffinität zu Proteindomänen untersucht wurden, die spezifisch prolinreiche Peptidmotive mit einer PPII-Sekundärstruktur erkennen. Einige dieser synthetischen Peptide wiesen eine stärkere Bindungsaffinität zu diesen pharmakologisch interessanten Domänen auf als die natürlichen Liganden.
Peter Huy