Die Ordonomik versteht sich als Methode zur systematischen Generierung von Überbietungsargumenten, Solche Argumente können - als orthogonale Positionierung zu wertstrittigen Tradeoff-Vorstellungen - einem Diskursveragen entgegen wirken. Dies ist wichtig im Hinblick auf Fragen der gesellschaftlichen (Selbst-)Steuerung durch eine (Re-)Formierung institutioneller Handlungsanreize sowie im Hinblick auf Fragen der gesellschaftlichen (Selbst-)Aufklärung durch eine (Re-)Formierung begrifflich sedimentierter Denkstrukturen.
Ingo Pies
Diskursversagen Moralkommunikation Ordonomik Ziel-Mittel-Konfusion orthogonale Positionierung Überbietungsargumente