Dr. Frank Löser Rockstuhl Sagenbuch des Silbernen Erzgebirges

Sagenbuch des Silbernen Erzgebirges

von Dr. Frank Löser

Rund um die Bergstadt Sayda und die Silbermannstadt Frauenstein

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Beschreibung

86 Seiten mit 62 Abbildungen, darunter 37 schwarz-weiße und 25 farbigen Fotos.

Autor*in

Harald Rockstuhl

Themen in »Sagenbuch des Silbernen Erzgebirges«

Berggeis Bergsegen Burkersdorf Clausnitz Cämmerswalde Dittersbach Dorfchemnitz Dracheneier Dörnthal Frauenstein Friedhof Gespe Magd Namensage Pest

Stimmen zu »Sagenbuch des Silbernen Erzgebirges«

Das obere Silberne Erzgebirge, im Kreis Freiberg gelegen und auch von der Landschaft her oberes Freiberger Muldental genannt, bietet viele Sagen und Geschichten. Die Region gehört mit einigen Orten schon zum Osterzgebirge. Der Naturpark Erzgebirge/Vogtland beginnt in diesen oberen Regionen und erstreckt sich bis ins Vogtland hin. Mit den Orten Silbermannstadt Frauenstein, Rechenberg-Bienenmühle und auch der Bergstadt Sayda wird diese Region auch „Schönbergisches Ländchen“ genannt. Das Geschlecht derer von Schönberg spielte schon immer eine große Rolle in dem Gebiet, auch wenn heute der Hauptsitz – wie früher auch – in Purschenstein ist. Zur geschichtsträchtigen Region gehört auch der Ort Mulda, der in diesem Jahr 675 Jahre Ersterwähnung feiern wird. Die Brauerei in Rechenberg wird 450 Jahre alt und Holzhau, unweit davon gelegen, bereitet sich auf das 475-jährige Bestehen im Jahr 2009 vor. Viele Ortsgründungen sind auf den Freiberger Bergbau zurückzuführen, auch Holzhau. Hier wurde früher Holz auf der Freiberger Mulde, einem der schnellsten Flüsse Europas, zu Tal geflößt, damit es u.a. im Bergbau seine Verwendung finden konnte. Erwähnenswert ist auch das bergmännische Kunstgrabensystem dieser Region. Es diente dem gezielten Abführen des Wassers aus den oberen Bergregionen, um es im Brander und auch im Freiberger Revier als Antriebsmittel zu nutzen. Lebenswichtig für die Region waren die alten Handelsstraßen. Durch die Bergstadt Sayda führte die alte Salzstraße, von Halle – Oederan – Sayda bis nach Prag. Ihr Name erinnert an die ursprünglichen Transporte von Salz aus Halle nach Prag und sie war eine wichtige Verbindungsstrecke. Durch Frauenstein ging die alte Poststraße, die von Freiberg nach Teplitz führte. Die heutige Staatsstraße 184 verläuft in diesem Gebiet auch noch heute auf vielen Teilstrecken der alten Poststraße. Es ist eine reizvolle Landschaft und für die Gäste gibt es auf den verschiedensten Gebieten immer etwas Neues oder Unbekanntes zu entdecken. Wie in Großhartmannsdorf mit seinem Mayoriatsgut und dem Heimatmuseum, und in der Silbermannstadt Frauenstein mit Burgruine und Museum für den großen Sohn der Stadt Gottfried Silbermann. Er war ein Orgelbauer par exellence; die letzte Orgel aus seiner Hand finden wir in der Kirche Nassau. Die Bergstadt Sayda mit ihrem Heimatmuseum vermittelt viel aus der alten Zeit im Erzgebirge. Auf dem Brauereigelände in Rechenberg kann das erste sächsische Brauereimuseum besichtigt werden und in Holzhau – klein und fein – das Flößermuseum. Zeugen des Bergbaus laden ebenso zum Schauen und Verweilen ein wie manch alte Kirche in dieser Region. Kirchen sind immer Zeitzeugen und können viel von damals vermitteln. Wer die Natur mag kann im Sommer wandern und radeln und im Winter Ski fahren oder rodeln. Immerhin liegt unser „Sagen und Geschichten Gebiet“ auf rund 400 m bis 800 m über NN. (Dr. Frank Löser aus dem Vorwort)
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Details

ISBN: 9783867778183
Verlag: Verlag Rockstuhl
Erscheinung: 18.01.2015

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