Carl Friedrich Göschel Rockstuhl Die Wartburg 1826

Die Wartburg 1826

von Carl Friedrich Göschel

Altes und Neues aus der Geschichte und dem Leben

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Beschreibung

Taschenbuch, 72 Seiten, Autor: Carl Friedrich Göschel (1781-1861). Wortgetreue Transkription. Mit einem Nachwort von Harald Rockstuhl

Autor*in

Harald Rockstuhl

Themen in »Die Wartburg 1826«

Albrecht der Unartige Eisenach Fortpflanzung Friedrich de Geschichte Grund und Boden Heinrich Raspe Heinrich der Erlauchte Hermann I Hermann II Ludwig der Heilige Menschen Sünde Unzufriedenheit Wartburg

Stimmen zu »Die Wartburg 1826«

Carl Friedrich Göschel, 1781 in Langensalza geboren und 1861 in Naumburg (Saale) verstorben, war preußischer Kirchenjurist und philosophisch-theologischer Schriftsteller der Hegelschen Schule. Er schrieb in seiner Jugendzeit eine 5 Bände umfassende Chronik von Langensalza. „Die Wartburg“ veröffentlichte er im 45. Lebensjahr 1826. Er betrachtet die Geschichte der Wartburg einerseits aus philosophischer und hegelscher Sicht. Ab und zu fiesen Reisebeschreibungen von Besuchen auf und um die Wartburg mit ein. Eine Leseprobe soll die Art der Göschelschen Beschreibung verdeutlichen: „Alte Burgen und Burgruinen kann man nicht so leicht in’s Auge fassen, ohne sofort an eine graue Vorzeit sich verwiesen zu sehen. Aber die Vorzeit bleibt so lange grau, und die Vergangenheit wird nicht eher vergegenwärtigt, bis wir irgend einen bestimmten, nahmhaften Punkt aus der Geschichte der alten Mauern festhalten und zu lebendiger Anschauung zu bringen versuchen. Insofern wir die Geschichte zunächst in der eigentlichen Chronik lebendig, wenn nur über das Besondere und Vereinzelte das Allgemeine und der Zusammenhang nicht übersehen und in den einzelnen Erscheinungen die individuelle Offenbarung der allgemeinen Weltgeschichte nicht verkannt wird. Die Chronik ist bald mehr, bald weniger beschränkt, Orts- und Landes-Chronik; aber nie verleugnet sie den Charakter der Individualität. Außerdem hat sie mit der Geschichte überhaupt denselben allgemeinen Grund und Boden, nämlich die Zeit, von welcher sie den Namen hat, die lange, lange Zeit, der bey aller endloser Dauer der Bestand zu fehlen scheint. Sie hat auch denselben Gegenstand, nämlich unser Geschlecht; denn der Mensch ist der Spiegel aller Zeiten, und das Medium, wodurch die Vorzeit für uns zu Leben und Bedeutung kommt; es ist das in allen Individuen immer wiederkehrende Menschenwesen, welches die entlegensten Jahrhunderte mit einander verwendet, und waren wir uns immer wieder erkennen.“
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Details

ISBN: 9783867777667
Verlag: Verlag Rockstuhl
Erscheinung: 26.10.2014

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