Taschenbuch, 172 Seiten mit einer Rennsteigkarte von Harald Rockstuhl, Reprintauflage der Auflage von 1910 ohne die Kapitel Geologisches und Botanisches. Normalschrift.
Inhalt:
Schillers Lockruf an die Renner von L. Hertel
I. Die Wanderung von der Saale zur Werra
1. Tag: Blankenstein bis Waldhaus
2. Tag: Waldhaus bis Limbach
3. Tag: Limbach bis Neustadt
4. Tag: Neustadt bis Oberhof
5. Tag: Oberhof bis Inselberg
6. Tag: Inselberg bis Hörschel
II. Abzweigungen des Rennsteigs
7. Tag: Gr. Weißenberg bis Herrenbreitungen
8. Tag: Ruhlaer Häuschen bis Sallmannshausen
III. Die Wanderung von der Werra zur Saale
1. Tag: Hörschel bis Inselberg
2. Tag: Inselberg bis Oberhof
3. Tag: Oberhof bis Neustadt
4. Tag: Neustadt bis Limbach
5. Tag: Limbach bis Waldhaus
6. Tag: Waldhaus bis Blankenstein
7. Tag: Sallmannshausen bis Ruhlaer Häuschen
Anhang:
Berichtigungen und Nachträge
Personenverzeichnis
Ortsverzeichnis
Sonderbeilage: Entfernungstafel
Vorrede.
Ludwig Hertel
Er verfasste mehrere Bücher zusammen mit seinem Freund Prof. Dr. phil. Johannes Bühring.
Im Vorwort der 2. Auflage 1910 ihres gemeinsamen Buches "Der Rennsteig des Thüringer Waldes" lesen wir:
„Während dieser Vorrede und der erste Bogen des Führers in Druck ging, ist sein Mitbegründer, Ludwig Hertel, der Stifter der Rennergemeinde, am 19. April von einem tückischen Leiden, in der Blüte der Manneskraft, mitten aus großen Entwürfen dahingerafft.
Sein letztes großes Geschenk an seine Freunde, die Neuausgabe der Wanderung, sollte zugleich seine letzte Arbeit über den Rennsteig sein, für den zwei Jahrzehnte mit allen Mitteln seiner tiefgründigen Wissenschaft gestritten, für den er mit so manchem schönen Sang eines reichen Dichtergemüts geworben hatte. Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag, so schrieb er mir im Winter und ahnte nicht, daß er schon am Ende seiner letzten Fahrt nahe war!
Es war eine dankbare, aber wehmütige Aufgabe, die fertig vorliegende Handschrift seinem Wunsche gemäß mit den letzten kleinen Ergänzungen zu versehen und zum Druck zu befördern.
Gewiß werden alle Freunde des Rennsteigs diese letzte Gabe des Entschlafenen mit innigen Dank empfangen.
Eine ausführliche Würdigung seiner Lebensarbeit muß dem zweiten Teil des Büchleins vorbehalten sein.“ Eberfeld, am Himmelfahrtstage 1910. Joh. Bühring.
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