Ein rein physikalisch-basiertes Simulationsmodell zur Berechnung der Bauteilschädigung über mehrere, multidisziplinäre Prozessschritte hinweg eröffnet die Möglichkeit der Bauteil-, Werkzeug- und Prozessauslegung in Bezug auf die gewünschten Werkstückeigenschaften.
Hierbei werden der thermisch-mechanisch-mikrostrukturelle (TMM)-Modellansatz mit dem physikalisch-basierten Modell zur Schädigungsbeschreibung durch die mikrostrukturellen Zustandsvariablen „Hohlraumvolumen“ und „Versetzungsdichte“ gekoppelt.
Angewendet auf das laser-unterstützte Kragenziehen kann am finalen Blechbauteil die Qualität des geformten Kragens inklusive einer Charakterisierung der Rissentstehung vorhergesagt werden.
https://www.efb.de/efb-forschungsbericht-nr-594.html
Christian Brecher
Ingenieurwissenschaft Maschinenbau Fertigung Blechverarbeitung