Für die Realisierung des Setzprozesses innerhalb einer numerischen
Simulation bei FKV-Hybridverbunden wird eine Methodik entwickelt, die
den FKV-Werkstoff als Schichtverbund betrachtet.
Zwei zentrale Modellbestandteile bilden hierbei das komplexe Deformations-
und Versagensverhalten. Zur Beschreibung des richtungsabhängigen
Schichtverhaltens wird erstmalig ein Materialmodell implementiert,
das neben den Schädigungsprozessen auch viskoelastische
Effekte, d. h. die Ratenabhängigkeit des Materialverhaltens und Relaxations-
sowie Kriecheffekte abbilden kann.
Den Anwendern steht damit ein Setzprozessmodell zur Verfügung, das
alle charakteristischen, durch den Setzvorgang induzierten Schädigungsphänomene
in der Simulation erfasst
Martin-Christoph Wanner
Blechverarbeitung Fügen Ingenieurwissenschaft Maschinenbau