V. I. Warshawski ist angeschlagen. Ein Trip nach Kansas mit jungen Sportlerinnen soll dem abhelfen, führt jedoch erst recht ins Schlamassel. Filz, Machtspielchen und eine tote Historikerin – das wirft Fragen auf, die man in Lawrence nicht hören will. Doch die gestresste Detektivin gibt nicht nach, sie geht aufs Ganze.
Blut und böse Träume
Fünf Studentinnen fahren zum Auswärtsspiel nach Kansas. Ihr Team siegt, es wird gefeiert. Am nächsten Morgen sind es nur noch vier.
Privatdetektivin V. I. Warshawski muss auf die Suche gehen. Doch unter jedem Stein, den sie umdreht, kriechen neue Rätsel hervor. Sind die Ungeheuer, mit denen sie kämpft, real oder Produkt ihrer Albträume? Entsteigen sie der Gegenwart oder der Vergangenheit?
Mit diesem rasanten, düsteren Detektivinnenroman fängt Paretsky erneut den erbärmlichen Zustand der USA ein, die gesellschaftliche Gespaltenheit, den Backlash gegen Aufklärung und Critical Race Theory, die Bücherverbote und die Macht reicher Strippenzieher, die finden, dass Regeln und Gesetze für sie nicht gelten. Hardboiled vom Allerfeinsten.
Else Laudan
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»Im packenden Hardboiled-Krimi ›Wunder Punkt‹ verschlägt es Privatdetektivin Vic Warshawski nach Kansas, wo sie in einen Mordfall, historische Tabus und kriminelle Geschäfte verwickelt wird … Sara Paretsky hält dem verkommenen Teil Amerikas den Spiegel vor.« Dina Netz, Westart Lesen
»Diese beherzte, flotte, forsche Art des Geschichtenerzählens, dieses Grundanständige und Mitmenschliche, dieser lebensbejahende Humor! Pointiert, kritisch, spannend: So funktioniert Aufklärung.« Christian Koch, Hammett
»22 Romane und kein bisschen leise! Die Selbstironie, die analytische Schärfe der Gesellschaftsdarstellung und ihre unerschrockene Bissigkeit machen die Lektüre zu einem Vergnügen.« Tobias Gohlis, Jurysprecher der Krimibestenliste
»Als Vertreterin der klassischen HardBoiled-Fraktion legt sich Warshawski mit Polizei, Kleinkriminellen und Wirtschaftsbossen an, für Beweise klettert sie notfalls nachts wie Catwoman in Büros … Perfekt für dunkle Winternächte, man legt den Roman ungern aus der Hand.« Maria Wiesner, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»›Wunder Punkt‹ zeigt Sara Paretsky auf dem Höhepunkt ihres Schreibens. Noir war bei ihr, die seit sieben Büchern in Else Laudan eine kongeniale Übersetzerin hat, schon immer unterhaltsam mit rasanten Dialogen verknüpft. Aber dass jemand mit dem Alter immer besser wird – Chapeau.« Alexander Kluy, Buchkultur
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