Goethes Faust I. und II. Teil, das große intellektuelle Epos der Weltliteratur, wird in 70 Bildern des Leipziger Kupferstechers Baldwin Zettl kongenial interpretiert. Er ringt dem Stoff die großen menschlichen Gesten ab und die Zerrissenheiten der menschlichen Seele. Das Erstaunliche: Die Bilder erzählen den Fauststoff nach und gewinnen ihm zugleich neue Möglichkeiten ab. Der Künstler überwindet die Distanz von rund 200 Jahren, forscht im Zurückliegenden, um Heutiges zu begreifen. An kompositorischer Kraft, Dichte und Allgemeingültigkeit der Bildsprache gemessen, dürfte diese Suite, die im Laufe der letzten fünf Jahre entstanden ist, als der schwer überbietbare Höhepunkt des bisherigen Schaffens von Baldwin Zettl angesehen werden.
Ein Buchereignis ersten Ranges.
Baldwin Zettl, geboren 1943 in Falkenau/Eger, studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Werner Tübke und Gerhard Kurt Müller. Besonders seine meisterhaften Silberstiftzeichnungen und Kupferstiche haben ihn international bekannt gemacht. Er gehört neben Karl-Georg Hirsch und Egbert Herfurth zu den Künstlern, die den Ruf der Leipziger Stecherschule begründet haben.
Goethes Faust I. und II. Teil, das große intellektuelle Epos der Weltliteratur, wird in 70 Bildern des Leipziger Kupferstechers Baldwin Zettl kongenial interpretiert. Er ringt dem Stoff die großen menschlichen Gesten ab und die Zerrissenheiten der menschlichen Seele. Das Erstaunliche: Die Bilder erzählen den Fauststoff nach und gewinnen ihm zugleich neue Möglichkeiten ab. Der Künstler überwindet die Distanz von rund 200 Jahren, forscht im Zurückliegenden, um Heutiges zu begreifen. An kompositorischer Kraft, Dichte und Allgemeingültigkeit der Bildsprache gemessen, dürfte diese Suite, die im Laufe der letzten fünf Jahre entstanden ist, als der schwer überbietbare Höhepunkt des bisherigen Schaffens von Baldwin Zettl angesehen werden.
Ein Buchereignis ersten Ranges.
Baldwin Zettl, geboren 1943 in Falkenau/Eger, studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Werner Tübke und Gerhard Kurt Müller. Besonders seine meisterhaften Silberstiftzeichnungen und Kupferstiche haben ihn international bekannt gemacht. Er gehört neben Karl-Georg Hirsch und Egbert Herfurth zu den Künstlern, die den Ruf der Leipziger Stecherschule begründet haben.
Baldwin Zettl
Goethe, Faust, Zettl, Kupferstich, Bilderbuch, Grafik