Die hier vorliegende „Ökumenische Erzählung“ öffnet einen weiten Horizont. Sie schildert eine christliche Gemeinde in Berlin, in der sich groß, folgerichtig und fast schmerzhaft die Entwicklung von West und Ost, von Ökumene und Gesellschaft der vergangenen 65 Jahre widerspiegelt. Es ist die Erzählung von einer ungewöhnlichen Gemeinde, aus der ein ungewöhnliches Haus erwuchs. Sie trugen einander und gehörten unauflöslich zusammen. Im Jahr 2014 musste das Ökumenische Zentrum Hendrik-Kraemer-Haus seine Pforten schließen. Das geschah unter dem biblischen Wort „Alles hat seine Zeit“. Das biblische „Alles hat seine Zeit“ ist indessen kein Abschiedswort. Es ist kennzeichnend für Zeit- und Lebensumstände überhaupt. Und so steht es auch für die Stationen und Wege der Niederländischen Ökumenischen Gemeinde und des Hendrik-Kraemer-Hauses insgesamt.
Constanze Kraft (aus dem Vorwort)
Giselher Hickel
Giselher Hickel, geboren 1943, ist evangelischer Theologe. Nach Studium und Pfarramt in Leipzig sowie Jugendarbeit in Sachsen war er von 1978 bis 1992 in verschiedenen ökumenischen Funktionen auf nationaler und internationaler Ebene tätig. Nach Abschied aus dem kirchlichen Dienst als Pfarrer war er für zwei Jahre Jugendgerichtshelfer in Berlin-Hohenschönhausen. Ab 1994 bis zum Renteneintritt 2009 arbeitete er als Friedhofsarbeiter auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte und war gleichzeitig ehrenamtlich an der Leitung des Hendrik-Kraemer-Hauses und der Niederländischen Ökumenischen Gemeinde beteiligt.
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