Die Ausrichtung von Judy Millars Denken am Thema der diesjährigen Biennale Venedig, Making Worlds, ist so unheimlich wie ihre gemalten (und geformten) Installationen. Das Innere der Kirche La Maddalena, einer barocken Rundkirche in Cannaregio, wird von Millars Arbeit vollständig eingenommen, sodass im wahrsten Sinnes des Wortes der Ort die Leinwand wird. Ein zentral platziertes Gemälde im Rund wölbt und drängt sich über drei Ebenen in den Besucherraum. Andere seltsam geformte Leinwände lehnen gegen Wände, recken ihre überlängten Hälse Richtung Himmel und machen vor allem eines ganz deutlich: Ihre nur temporäre Aufstellung hier in Venedig. Die Spannungen zwischen den verschiedenen Vorstellungen von Innen und Außen, groß und klein, Handarbeit und digitaler Reproduktion sowie die nur provisorische Beziehung der Arbeit zu diesem Ort der Gottesverehrung und des Glaubens werden im vorliegenden Katalog dokumentiert und im Essay von Jennifer Gross sehr anschaulich erklärt.
Die Ausrichtung von Judy Millars Denken am Thema der diesjährigen Biennale Venedig, Making Worlds, ist so unheimlich wie ihre gemalten (und geformten) Installationen. Das Innere der Kirche La Maddalena, einer barocken Rundkirche in Cannaregio, wird von Millars Arbeit vollständig eingenommen, sodass im wahrsten Sinnes des Wortes der Ort die Leinwand wird. Ein zentral platziertes Gemälde im Rund wölbt und drängt sich über drei Ebenen in den Besucherraum. Andere seltsam geformte Leinwände lehnen gegen Wände, recken ihre überlängten Hälse Richtung Himmel und machen vor allem eines ganz deutlich: Ihre nur temporäre Aufstellung hier in Venedig. Die Spannungen zwischen den verschiedenen Vorstellungen von Innen und Außen, groß und klein, Handarbeit und digitaler Reproduktion sowie die nur provisorische Beziehung der Arbeit zu diesem Ort der Gottesverehrung und des Glaubens werden im vorliegenden Katalog dokumentiert und im Essay von Jennifer Gross sehr anschaulich erklärt.
Jenny Harper
Neuseeländischer Pavillon 53. Biennale von Venedig Millar, Judy