Die Videoinstallation „Chinesisch von Vorteil“ von Sylvie Boisseau und Frank Westermeyer ist in einer Sprachschule in Stuttgart verortet. Gleicher Ort, gleiche Sprache, doch unterschiedliche Ziele im Chinesisch-Sprachkurs: Deutsche Erwachsene erweitern ihre Identität, für chinesisch-stämmige Kinder dagegen wird die Zugehörigkeit zu ihrer Kultur (wieder-)hergestellt. Zwischen zwei Projektionen verfolgt der Betrachter die Sprachschüler, deren selbst geschriebene Dialoge verschiedene Blicke auf das fremde Land China ausdrücken und historische, soziale und literarische Bezügen aufzeigen.
Die Gestaltung des Buches verdeutlicht mit Ausstellungsaufnahmen und Videostills die Dialektik beider Positionen sowie die gegenläufigen Richtungen der Migrationsbewegungen. Die Essays einer deutschen und einer Autorin aus Hongkong erörtern kulturwissenschaftliche, künstlerische sowie performative Aspekte.
Die Videoinstallation „Chinesisch von Vorteil“ von Sylvie Boisseau und Frank Westermeyer ist in einer Sprachschule in Stuttgart verortet. Gleicher Ort, gleiche Sprache, doch unterschiedliche Ziele im Chinesisch-Sprachkurs: Deutsche Erwachsene erweitern ihre Identität, für chinesisch-stämmige Kinder dagegen wird die Zugehörigkeit zu ihrer Kultur (wieder-)hergestellt. Zwischen zwei Projektionen verfolgt der Betrachter die Sprachschüler, deren selbst geschriebene Dialoge verschiedene Blicke auf das fremde Land China ausdrücken und historische, soziale und literarische Bezügen aufzeigen.
Die Gestaltung des Buches verdeutlicht mit Ausstellungsaufnahmen und Videostills die Dialektik beider Positionen sowie die gegenläufigen Richtungen der Migrationsbewegungen. Die Essays einer deutschen und einer Autorin aus Hongkong erörtern kulturwissenschaftliche, künstlerische sowie performative Aspekte.
Katrin Mundt
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