exit! übt postmarxistische Kritik an Warengesellschaft und Patriarchat im Sinne einer emanzipatorischen Transformation.
exit! ist eine Zeitschrift für kritische Gesellschaftstheorie. Gesellschaftliche Entwicklungen analysiert sie auf der Grundlage der Kritik der Wert-Abspaltung als einer Weiterentwicklung der kritischen Theorie. Wesentliche Bezugspunkte sind dabei die Kritik der politischen Ökonomie ebenso wie die Auseinandersetzung mit psychosozialen Phänomen vor dem Hintergrund der Psychoanalyse.
Die voraussichtlichen Artikel im neuen Heft unter anderem:
Robert Kurz: Fetisch Arbeit – Der Marxismus und die Logik der Modernisierung
Roswitha Scholz Der Wert und die ›Anderen‹ – Wert-abspaltungs-kritische Korrekturen an der Theorie Moishe Postones
Fábio Pitta & Allan Silva: Die Pandemie in der fundamentalen Krise des Kapitals: Globale Inflation, Platzen der jüngsten globalen Finanzblase und sozialer Zerfall in der Besonderheit Brasiliens unter Bolsonaros Regierung
Tomasz Konicz: Zerrissen zwischen Ost und West – Kurzer historischer Überblick über den Weg in den Ukraine-Krieg vor dem Hintergrund der Weltkrise des Kapitals
Herbert Böttcher: Weltvernichtung als Selbstvernichtung – Was im Anschluss an Walter Benjamin ›zu denken‹ gibt
Thomas Meyer Alternativen zum Kapitalismus – Im Check: Wirtschaftsdemokratie und Arbeiterselbstverwaltung
Robert Kurz
Robert Kurz, geboren 1943, studierte Philosophie, Geschichte und Pädagogik. Er arbeitete als freier Publizist, Autor und Journalist und war Mitbegründer und Redakteur der Theoriezeitschrift »exit! – Krise und Kritik der Warengesellschaft«. Sein Buch »Der Kollaps der Modernisierung. Vom Zusammenbruch des Kasernensozialismus zur Krise der Weltökonomie« löste eine große Kontroverse aus. Er starb 2012.
Bei zu Klampen erschienen, neben »Exit!« und Beiträgen in der »Zeitschrift für Kritische Theorie« (1998) noch »Weltordnungskrieg« (2021).
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