Skandale polarisieren und faszinieren zugleich – auch im Literaturbetrieb, wo sie vielleicht sogar das Salz in der Suppe sind. Clemens Ottawa stellt die Bücher vor, die im Laufe der Literaturgeschichte für Empörung sorgten.
Was haben »Die Leiden des jungen Werther«, »Ulysses«, »Madame Bovary«, »Die satanischen Verse« und »Fifty Shades of Grey« gemeinsam? Sie alle sorgten für Aufruhr in der Öffentlichkeit, weil sie an festgefügten Moralvorstellungen rüttelten. Die Autoren wurden diffamiert und zum Teil sogar handgreiflich attackiert, drohten sie doch, dem angeblichen Sittenverfall Vorschub zu leisten. Meist entpuppten sich die gegen sie gerichteten Vorwürfe jedoch als scheinheilig, finden doch gerade die Skandalbücher reißenden Absatz.
Vom Marquis de Sade über Vladimir Nabokov bis hin zu Charlotte Roche: Clemens Ottawa versammelt die skandalösesten literarischen Werke und erzählt von ihrer aufsehenerregenden Rezeption. Sie haben ihre Faszination bis heute nicht eingebüßt.
Clemens Ottawa
Clemens Ottawa, geboren 1981 in Wien, studierte Vergleichende
Sprach- und Literaturwissenschaften, Germanistik und Geschichte
in Wien und Manchester. Er schreibt Sachbücher, Dramen und Prosa
und zeichnet Cartoons für zahlreiche Satireblätter (z. B. »Nebelspalter
«, »Eulenspiegel«, »PLOP!«). Darüber hinaus arbeitet er als Kinderbuchillustrator,
als Musiker und als Verfasser von Schulbüchern.
Bei zu Klampen erschienen bisher »Skandal!« (2019), »Wahnsinnig anders« (2021) und »Die Unvollendeten« (2023).
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»Ausgewählt hat Ottawa rund 60 belletristische Werke, darunter (…) auch die eine oder andere weniger bekannte Geschichte.«
Buchkultur, Heft 186, Oktober 2019
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»Das macht Lust auf die Lektüre der Originale.«
Hans-Dieter Kübler in: ekz-Bibliotheksservice, 11. November 2019
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»Spannend zu lesen, informativ und sehr aufschlussreich.«
Lesen & Hören, 21. November 2019
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»Inspiration für noch zu Lesendes, Teilhabe an kultivierten Gesprächen über Literatur und kurzweilige Unterhaltung«
Carina Gröner in: Literaturkritik.de, 3. Februar 2020.
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