Gisela Friedrichsens Reportagen aus fünfzehn Jahren deutscher Geschichte reichen von den großen Verfahren zur Aufarbeitung des DDR-Unrechts bis zur Verhandlung gegen den todkranken Maler Jörg Immendorff. Mit psychologisch einfühlsamen Beobachtungen versucht die ehemalige »Spiegel«-Gerichtsreporterin, das oft Unbegreifliche begreiflich zu machen.
»Spannend wie ein Krimi. Friedrichsen bricht die juristische Sprache auf und es gelingen ihr einige eindrucksvolle Psychogramme der Angeklagten […]. Eine faszinierende Lektüre.«
Christoph Wuppert in: radio aktiv 2019
Gisela Friedrichsen
Gisela Friedrichsen studierte Germanistik und Geschichte in München. Von 1974 bis 1989 war sie Redakteurin der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«. Im Jahre 1989 holte Gerhard Mauz sie als seine
Nachfolgerin zum Hamburger Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«. In den folgenden 27 Jahren verfolgte sie viele hundert Gerichtsverfahren. Seit 2016 arbeitet sie als Gerichtsreporterin für »Die Welt«. Vor kurzem erschien ihr Buch »Der Prozess. Der Staat gegen Beate Zschäpe u. a.« über das NSU-Verfahren.
Bei zu Klampen veröffentlichte sie »Die großen Prozesse der Bundesrepublik Deutschland« (2005, 2011) »"Ich bin doch kein Mörder". Gerichtsreportagen 1989–2004« (2019) und » "Wir müssen Sie leider freisprechen". Gerichtsreportagen 2005–2016« (2020).
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»Friedrichsens Reportagen aus dieser Zeit bieten einen beispielhaften Einblick in diese Phase der bundesdeutschen Geschichte. (…) Sie verliert dabei die Dramen, die sich in Aussagen und Anklagen abspielen, nicht aus dem Auge. Ein spannendes Buch vor allem für Nicht-Juristen!«
Stadtmagazin Schädelspalter, Hannover, Ausgabe 4/2019
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»Gisela Friedrichsen schreibt sehr sachlich ohne jegliche Wertung und hält sich ausschließlich an Fakten ohne eigene Spekualtionen. Sehr spannend zu lesen. Interessanter als jeder Kriminalroman.«
Lesen und Hören, 30. April 2019
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