Der menschliche Umgang mit der Notdurft hat eine Geschichte. Er spiegelt die kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungsschritte von Gesellschaften. Um sie nachvollziehen zu können, reicht es nicht, nur die Entwicklung des Ortes der Notwendigkeit an sich sowie die damit verbundenen festen und mobilen Erzeugnisse unter die Lupe zu nehmen.
Auf Grundlage von schriftlich überlieferten Schilderungen und persönlichen Berichten erhellt Johann-Günther König, wie sich die abendländischen Toilettengewohnheiten zu dem entwickelt haben, was sie heute sind.
Johann-Günther König
Johann-Günther König, geboren 1952, verfasst als freier Autor Werke zu kulturhistorischen, politökonomischen und Themen rund um die Mobilität des Menschen. Bei zu Klampen sind von ihm »Die Autokrise« (2009), »Das große Geschäft. Eine kleine Geschichte der menschlichen Notdurft« (2015), »Pünktlich wie die deutsche Bahn? Eine kulturgeschichtliche Reise bis in die Gegenwart« (2018) und »Anschluss verpasst! Die Krise der deutschen Bahn« (2024) erschienen.
Hygiene Hygienegewöhnheiten Toilette Kulturgeschichte Notdurft Sauberkeit
»Sein Buch hat einen launigen Titel und ist gut recherchiert – von höfischen Sitten bis zum Notbehelf in Nachkriegsdeutschland.«
Hendrik Werker in: Weser-Kurier, 25. Oktober 2015
»...unterhaltsam und lehrreich. (...) Ein Born des Wissens.«
Zur Frankfurter Buchmesse: Zehn Bücher die uns auffielen, Westfälischer Anzeiger 16. Oktober 2015
»Der vielseitige Bremer Autor beackert das weite Feld der Entsorgungskultur menschlicher Hinterlassenschaften aus neuer Perspektive. (...) Dies gelingt weitgehend überzeugend und aufschlussreich.«
Uwe-Friedrich Obsen in: ekz-Bibliotheksservice, 30. November 2015
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