Nietsche zählt wohl zu den ironisch-bissigsten Kommissaren in der weiten Krimilandschaft. Der abgebrühte Einzelgänger mit dem lakonischen Gedankengut eines Philosophen, der seine eigene Hinrichtung verpasst hat, sieht sich plötzlich mit seinem alten Kollegen Möwe konfrontiert. Möwe wurde erschossen und Nietsche war nicht böse drum, denn seine Frau hatte mit ihm ein Verhältnis angefangen. Doch dass er jetzt als Stimme in seinem Kopf heimkehrt, ihn nervt und eigentlich gern das Weite suchen würde, schmiedet die beiden in einem ungewöhnlichen Mordfall zusammen. Ein Radrennsportler wurde standesgemäß mit einer Fahrradkette erwürgt.
'Nietsche ohne Z, ein Detail macht ihn verdächtig. Klingt schon nach intelligenter Unterhaltung.'
Sir Peter Ustinov im Gespräch (Berlin)