Die Vormachtstellung der USA halten viele für bedrohlich, von einem ›amerikanischen Imperium‹ ist die Rede. Dabei hatte man den Begriff des Imperiums und das Interesse daran nach dem Zweiten Weltkrieg gerade erst erfolgreich verdrängt. Jetzt, wo die Befürchtung wächst, dass die Drahtzieher der Weltpolitik in Washington säßen, werden Fragen brisant, denen Herfried Münkler in diesem Buch nachgeht. Was zeichnet Imperien aus? Welche Chancen und Gefahren birgt eine imperiale Ordnung? Und bedarf die Weltgemeinschaft einer imperialen Vormacht, um sich zu schützen? Münkler führt souverän durch die geschichtlichen Zusammenhänge und liefert eine hervorragende Analyse des hochaktuellen Themas.
Herfried Münkler
Herfried Münkler, geboren 1951, ist Politikwissenschaftler und lehrt als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin
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