Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Grenzen der Diffusion von Innovationen. Sie untersucht, weshalb sich potenziell effizienzsteigernde Innovationen unter Umständen nur in geringem Masse oder erst mit beträchtlicher Verzögerung verbreiten können. Mit diesem Fokus unterscheidet sich die Untersuchung von der konventionellen Literatur zur Innovationsdiffusion, die vorwiegend die erfolgreiche Diffusion analysiert und dokumentiert. Die Arbeit gliedert sich in drei Teile, von denen sich jeder mit jeweils einer Kategorie von Innovationen resp. einer Innovation beschäftigt. Teil I beschäftigt sich mit der gängigsten Form von Innovationen, nämlich technologischen Innovationen, Teil II widmet sich einer organisatorischen Innovation, New Public Management, und Teil III einer wissenschaftlichen Innovation, Law & Economics. Ausgangspunkt jeder Untersuchung stellt das Potenzial der jeweils betrachteten Innovation dar, Effizienz- resp. Wohlfahrtssteigerungen zu generieren. Im Mittelpunkt der Analyse steht dann die Frage, in welcher Weise institutionelle Rahmenbedingungen die Diffusion der jeweils betrachteten Innovationen beeinträchtigen. Schliesslich wird aufgezeigt, welche Massnahmen getroffen werden könnten, um deren Diffusion zu fördern.
Kilian Reber
Innovationsdiffusion Law and Economics New Public Management Technologiediffusion