Zeitenwende in der Wissenschaft: Das Zeitalter der Einzeldisziplinen geht zu Ende, die Welt braucht mehr denn je Zusammenhangswissen! Und die Wissenschaft muss sich aus der Umklammerung durch die Wirtschaft befreien, wenn sie wieder eine starke, unabhängige Instanz werden will. Sie ist es nämlich nicht mehr, seit sie sich in vielfache Abhängigkeiten begeben hat.
Für Unabhängigkeit gibt es jedoch ein Modell: Citizen Science, Bürgerwissenschaft. Bürgerschaftliches Engagement, unbezahlt und keinem Dienstherren verpflichtet, ist die wertvollste Ressource in einer Demokratie. Dem Profi-Laien-Mix aus der Mitte der Gesellschaft gehört die Zukunft.
36 namhafte Autorinnen und Autoren, Frauen und Männer, junge und ältere, Profis und Laien zeigen, was die Akademische Berufswissenschaft der Universitäten von der ehrenamtlichen Bürgerwissenschaft lernen kann: mehr Freiheit, Zivilcourage, Zeit, Lebensnähe. Unter ihnen Josef Reichholf, Angelika Zahrnt, Peter Berthold, Joachim Radkau, Antje Bultmann, Uwe Schneidewind, Hubert Weiger, Ursula Sladek und viele andere.
Peter Finke
Forschung Gesellschaft Persönlichkeiten Zukunftsforschung
„Wer ausführliche Informationen zur Bürgerwissenschaft sucht, ist mit dem Buch „Citizen Science“ besser bedient. wer sich aber einen raschen Überblick zu den Argumenten verschaffen möchte, die dafür sprechen, findet in dem Sammelband „Freie Bürger Freie Froschung“ zahlreiche Anregungen.“
gewn-mag.de, 08.10.2015, Martin Ebner
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