Wie gestalten wir Wohlstand zukunftsfähig – obwohl es immer weniger Erwerbsarbeit für alle gibt? Wie müssen Wettbewerb und Kooperation zusammenwirken? Wie verbessern wir die Balance zwischen den Marktgütern und den marktfreien Gütern, die heute so stark gefährdet erscheint?
Marktfreie Güter wie menschliche Zuwendung, selbstbestimmte Lebensführung, gesellschaftliche Integration und soziale Verantwortlichkeit sind nicht zu kaufen. Sie werden in Familie und Gruppe, in Nachbarschaft und bürgerschaftlichem Engagement hervor-gebracht. Und sie sind nötiger denn je – zumal in den städtischen Räumen.
Ausgehend von empirischen Untersuchungen zeichnen die Autoren die Ansätze und Perspektiven einer Tätigkeitsgesellschaft, in der sich Erwerbs- und Subsistenzwirtschaft produktiv ergänzen.
Ein Grundlagenwerk mit visionärer Perspektive für bürgerschaftliche Akteure und Politiker*innen, für Unternehmer*innen und Stadtplaner*innen.
Daniel Dahm
Daniel Dahm widmet sich seit den 1990er Jahren der (Re)Generation und Stärkung der materiellen und immateriellen Lebensgrundlagen der Menschheit. Insbesondere die ökologischen und ökonomischen Wechselwirkungen zwischen Biogeosphäre und Anthroposphäre und ihre Realisierungen in Politik, Gesellschaft und (Finanz-)Wirtschaft stehen im Zentrum seiner Arbeit. Er engagiert sich in vielfältigen internationalen Kontexten politisch und wissenschaftlich für eine nachhaltigere Zukunft, war u.a. Vize- Direktor und Forschungsleiter des European Centre for Sustainability Research ECS der Zeppelin Universität, Senior Fellow am renommierten Institute for Advanced Sustainability Studies IASS, Research Fellow for Science in Innovation der Darwin Initiative am berühmten Natural History Museum in London, Wissenschaftler am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, sowie Forschungsleiter am Institut für Haushalts- und Konsumökonomik der Universität Hohenheim. Als (Co-)Gründer verschiedener Unternehmen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und Stiftungen brachte er seit den 2000er Jahren diverse Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Stiftungen auf den Weg.
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