Die dramatischen Veränderungen am Arbeitssektor sind Symptome der Verschiebungen und Destabilisierungen lokaler Produktionsprozesse in Folge globaler Finanz- und Wirtschaftsinteressen. The Way Things Are. Works from the Thyssen-Bornemisza Art Contemporary Collection verhandelt am Beispiel der Arbeiten von Julian Rosefeldt, Allan Sekula, Los Carpinteros, Anetta Mona Chisa & Lucia Tkácová und Andreas Siekmann die Frage nach der künstlerischen Repräsentation zunehmend prekärer Arbeits- und Lebenswelten im Kontext post-industrieller Wirtschaftsräume. Das die Ausstellung begleitende Filmprogramm mit Raritäten von Louis Lumière, Harun Farocki, Krzysztof Kieślowski, Andrzej Wajda u.a. ist ebenfalls im Buch ausführlich mit Text und Bild in Szene gesetzt und zeichnet ein engagiertes Bild der Auseinandersetzung mit dem existenziellen Thema.
Los Carpinteros