Gezeigt werden neue, für diese Ausstellung geschaffene Arbeiten, in denen die Bildhauerin sich ausschließlich mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen befasst, von Design-Klassikern bis zu billigen Plastikstühlen, die sie mit Klebebändern, Folie, Stoffen, Kleidungsstücken virtuos kombiniert.
Seit 30 Jahren schafft Isa Genzken ein vielseitiges skulpturales OEuvre und entwickelt es mit immer neuen Wendungen kontinuierlich weiter.
Ihre präzisen Setzungen, ungewöhnlichen Materialkombinationen, fragilen und zugleich monumentalen Konstruktionen refl ektieren die umgebende Welt und die Brüchigkeit des menschlichen Daseins. Formal und konzeptuell strenge Ausgangspositionen löst Isa Genzken mit einer uneingeschränkten Freiheit auf, woraus Arbeiten resultieren, die auf ganz verschiedenen Ebenen les- und erlebbar sind. Interessante Texte steuern Manfred Hermes und der Kunsthistoriker Benjamin H. D. Buchloh, der an der Harvard University lehrt, bei.
Isa Genzken