Das Buch dokumentiert die Veränderungen der Kulturlandschaft durch die Energiegewinnung aus Biomasse. Der Ausbau von Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse nimmt seit einigen Jahren beständig zu. Die Gewinnung von Primär- und Sekundärenergie aus nachwachsenden Rohstoffen ist keine Erfindung der letzten Jahrzehnte, sondern ein Prozess, der durch die Verknappung der Rohstoffe Kohle und Öl in den letzten 150 Jahren in Gang gesetzt wurde.
Heutzutage wird wieder, bedingt durch die erhöhte Nachfrage und dem geringeren verfügbaren Energieangebot, verstärkt auf umweltorientierten Energiequellen gesetzt. Dies hat aber neben positiven ökologischen Effekten auch negative Folgen auf die Landschaftsästhetik.
Die Auswirkungen auf die Agrarlandschaft durch den Ausbau von Bioenergie werden zunehmend in der Öffentlichkeit kritisiert. Die vorliegende Studie zeigt den Gegensatz von messbaren Veränderungen zu einer gefühlten Veränderung der Landwirtschaft auf.
Ingo Andreä