Themen wie Schule, Bildung und Ausbildung, Früh- und "Spät"-Englisch, Lehrerpersönlichkeiten aus der Schul- und Studienzeit kommen in den Erinnerungen von Beatrice Bissoli Contin zur Sprache. Einmal aufgegriffene wichtige Motive, wie zum Beispiel die Kriegsfrage im ersten Kapitel (anschliessend an den Geschichtsunterricht), bekommen grössere Bedeutung durch das, was in den folgenden Kapiteln erzählt wird: die Autorin bleibt in wesentlichen Fragen "bei der Sache".
Zwischentitel wie: Unternehmenskultur in einem Kleinbetrieb; Tischgespräche; Der verhinderte Schauspieler; Philosophisches aus der Kindheit; Molière; Grosse Männer und kleine Mädchen; Ein Pionier der Management-Beratung; Sputnik und logische Blöcke; Wer weiss was, in der Politik und im Alltag? weisen auf die Vielfalt, gelegentlich auch den Tiefgang der Themen hin, die hier zur Sprache kommen oder angedeutet werden. Sie mögen Leser und Leserinnen dazu anregen, ähnliche Erlebnisse aus dem eigenen Gedächtnis abzurufen, Vergleiche anzustellen oder sich zu fragen, wie sie sich in dieser oder jener Situation verhalten hätten.
Das gut dokumentierte Buch ist aus der Perspektive der teilnehmenden Beobachtung, aber auch eigener engagierter Aktivität entstanden; Weltoffenheit und eine Haltung der Zuversicht kennzeichnen seine Autorin.
Beatrice Bissoli Contin