Mariana Travacio Travacio Ein Mann namens Loprete

Ein Mann namens Loprete

von Mariana Travacio

Roman

EUR 22,00

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Beschreibung

»Ich suche Pepa.« Mit diesen Worten betritt ein Mann namens Loprete die Bar von El Tano in der staubigen Einöde Argentiniens. Fünf Gläser Gin später liegt der Fremde tot am Boden – erstochen im Eifer des Gefechts. Hastig wird er verscharrt. Der junge Manoel hofft, die Sache sei damit erledigt, doch kurz darauf tauchen Lopretes Brüder auf, die Gewalt eskaliert erneut und einer der Dorfbewohner wird getötet. Als Manoel wenig später von El Tano erfährt, dass es ein Loprete war, der seine Eltern ermordet hat, verfällt auch er der Spirale der Rache. Und so macht sich eine Gruppe von zehn Männern auf, um Vergeltung zu üben. Mariana Travacio erzählt von Rache, Gerechtigkeit und Erlösung und erschafft dabei eine bildgewaltige Fabel voller Symbolik.
Ein ungewöhnlicher Roman, der sich starren Genregrenzen verweigert und durch seine Kürze von der ersten bis zur letztens Seite die Spannung aufrechterhält – hier ist kein Satz zu viel und jedes Wort wohlüberlegt Ein argentinischer Western-Noir, der durch seinen knappen pointierten Stil besticht Ein Ensemble aus skurrilen Figuren, die sich an klassische Western-Archetypen anlehnen

Autor*in

Mariana Travacio
Mariana Travacio wurde 1976 in Rosario geboren und wuchs in Brasilien auf. Heute lebt sie in Buenos Aires. Sie hat an der Universität von Buenos Aires ihren Abschluss in Psychologie gemacht und lehrte dort Forensische Psychologie. Außerdem machte sie einen Masterabschluss in Kreativem Schreiben an der Nationalen Universität von Tres de Febrero und ist Übersetzerin (Französisch und Portugiesisch). Ihre Werke haben mehrere Preise gewonnen und wurden ins Englische, Schwedische und Italienische übersetzt.

Stimmen zu »Ein Mann namens Loprete«

»Mariana Travacio schreibt wunderbar schlanke, lakonische Prosa. Die Gewalt, die sich in der Geschichte entlädt, wird benannt, aber nicht zelebriert. Wer Italo-Western kennt, hat das Setting vor Augen. So kann vieles ungesagt bleiben und damit viel intensiver wirken in den Köpfen der Leser. Und als Motto dieses literarisch geglückten Kriminalromans, der seine Ambition nicht kunstvoll verschnörkeln muss, steht ein Zitat von Derrida: „Ein Phantom stirbt niemals, sein Kommen und Wiederkommen ist das, was immer (noch) aussteht« Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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„Die Erzählung entfaltet durch ihre kurzen Sätze und die verdichteten poetischen Beschreibungen einen Sog, der einen dranbleiben lässt beim Lesen und hineinzieht in die immer wieder auch von Wetterphänomenen bestimmte Atmosphäre.“ Thomas Volkmann, In Magazin
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Details

ISBN: 9783865329103
Verlag: Pendragon
Erscheinung: 03.09.2025

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