Andreas Kollender gelingt es in „Mr. Crane“ meisterhaft, das Wesen dieses viel zu früh verstorbenen Genies heraufzubeschwören. An dessen Seite steht die rebellische Krankenschwester Elisabeth. Eine aufregende und radikale Liebe verbindet die beiden. Doch ihnen bleiben gerade einmal acht gemeinsame Tage. Acht Tage, wie man sie intensiver nicht erleben könnte.
Im Sommer 1900 wird der Schriftsteller Stephen Crane im Tuberkulose-Sanatorium Badenweiler von der jungen Krankenschwester Elisabeth gepflegt. Sie kennt seine Bücher, seit Langem fühlt sie sich ihm seelenverwandt. In den heißen Tagen im Sanatorium entwickelt sich zwischen den beiden Außenseitern eine obsessive Liebesbeziehung, die sie vor allen geheim halten müssen.
Crane, von Fieber und Delirien befallen, erzählt Elisabeth von seinem Schreiben, seinen Liebschaften und seinen Erlebnissen als Kriegsberichterstatter. Mitgerissen und ermuntert durch Cranes Erzählungen wagt Elisabeth endlich, ihm das große Geheimnis ihres Lebens zu offenbaren.
Andreas Kollender gelingt es in „Mr. Crane“ meisterhaft, das Wesen dieses viel zu früh verstorbenen Genies heraufzubeschwören. An dessen Seite steht die rebellische Krankenschwester Elisabeth. Eine aufregende und radikale Liebe verbindet die beiden. Doch ihnen bleiben gerade einmal acht gemeinsame Tage. Acht Tage, wie man sie intensiver nicht erleben könnte.
- Andreas Kollender hat ein farbenfrohes und musikalisches Kammerspiel geschaffen, gespickt mit sinnlichen Dialogen.
- Für spannende historische Figuren hat Andreas Kollender ein Faible. Es sind schillernde Persönlichkeiten, die er wieder zum Leben erweckt. Bisher hat er Fritz Kolbe („Kolbe”), Ludwig Meyer („Von allen guten Geistern”) und Carl Schurz („Libertys Lächeln”) gewürdigt.
In seinem neuen Werk widmet er sich dem legendären Stephen Crane, der als der James Dean der amerikanischen Literatur gilt. Crane war Reporter, Kriegsberichterstatter, Abenteurer und ein großartiger Schriftsteller. Mit 22 Jahren schrieb er den Roman „Die rote Tapferkeitsmedaille“, der ihn auf einen Schlag weltberühmt machte. Für Ernest Hemingway war es „eines der besten Bücher unserer Literatur“.
Andreas Kollender
Andreas Kollender wurde in Duisburg geboren und studierte in Düsseldorf Germanistik und Philosophie. Seit 1995 lebt er als Autor in Hamburg. Im Jahr 2004 wurde er mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet. 2015 erschien sein viel beachteter Roman „Kolbe“, der 2017 erfolgreich als Übersetzung in den USA und in weiteren Ländern veröffentlicht wurde. Im Pendragon Verlag sind außerdem seine Romane „Von allen guten Geistern“,„Libertys Lächeln“ und „Das endlose Leben“ erschienen.