"Wie froh bin ich, dass ich hier bin in der jungen, neuen Welt!" Ein erleichterter Ausruf, dem eine beherzte Tat vorausgegangen war: Fredrika Bremer war aus ihrem altjüngferlichen Alltag ausgebrochen und in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf eigene Faust in die USA gefahren.
Von Boston nach Chicago, von St. Louis nach Havanna, von Richmond nach New York ging die Reise der mutigen Schwedin. Dabei lernte sie ein facettenreiches Land kennen: Hier die glänzenden Errungenschaften der Demokratie; dort das dumpfe Festhalten an der Sklaverei. Die Staaten standen vor dem Bürgerkrieg. Und so wurde der Bericht Fredrika Bremers zu einem ganz außergewöhnlichen historischen Dokument, das nun in einer zeitgemäßen Ausgabe vorliegt.
Fredrika Bremer